Jürgen Wagner

La vertu (pour Aung San Suu Kyi)

Le caractère et la vertu
Partout ils sont très bienvenus
Mais les former et développer
C’est toujours beaucoup travailler
Parfois il y faut souffrir
Quelquefois aussi mourir


 


"We always think that everybody can do a little bit more, if not a lot more." (Aung San Suu Kyi)


Als die burmesische Regierung Ende 2010 den Hausarrest von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi aufhob, lagen insgesamt mehr als zwanzig Jahre Haft im eigenen Heim hinter ihr. Seit ihrer Freilassung tritt sie nun wieder wortmächtig und erstmals auch mit einem politischen Mandat ausgestattet für Demokratie und Menschenrechte in einem der ärmsten und zugleich faszinierendsten Länder Südostasiens ein. Unbestritten ist sie die Ikone der Reformbewegung, und weltweit bejubelten im Frühjahr 2011 Anhänger und Politiker ihre erste Auslandsreise seit 1988.
 
Aung San Suu Kyi, Myanmar ist Politikerin und setzt sich seit den späten 1980er-Jahren für eine gewaltlose Demokratisierung ihres Heimatlandes ein. 1991 erhielt sie den Friedensnobelpreis. Am 13. November 2010 entließ die Militärregierung Myanmars Aung San Suu Kyi aus ihrem Hausarrest.
"Die Geschichte", sagte ihr Mann kurz vor seinem Tod, "folgt selten geordneten Pfaden." Er starb 1999 in England, ohne dass Aung San Suu Kyi ihn noch einmal sehen konnte: Das Militärregime verweigerte ihm ein Visum für Burma, und sie verzichtete auf eine Ausreise, aus Furcht, nie wieder in ihr Land zurückkehren zu können. Sie hätte gehen können, zurück in ihr altes Leben. Sie blieb.
Das Verhängnis der burmesischen Politologin Aung San Suu Kyi nahm 1988 seinen Lauf, als sie zu ihrer kranken Mutter nach Burma reiste und an die Spitze der Demokratiebewegung gespült wurde, die Tausende das Leben kostete. Sie wurde die Madonna der Freiheit, Ikone und moralische Instanz des Widerstands. Burmas Staatsfeindin Nummer eins. Ihr Volk liebt sie abgöttisch, aber ihre Liebe kann sie mit niemandem teilen.
Die Eltern, der Ehemann tot, die Söhne in England. 1991 bekommt sie den Friedensnobelpreis, ihr Sohn nimmt ihn entgegen.
Am 29. Januar 2012 kündigte Aung San Suu Kyi an, sie werde bei den Nachwahlen am 1. April für einen Sitz im Unterhaus kandidieren. Sie gewann den Wahlkreis Kawhmu, und die National League for Democracy erhielt 40 der 45 neu vergebenen Mandate.

Sommer 2012: Aung San Suu Kyi wurde Vorsitzende des Parlamentsausschusses für Rechtsstaatlichkeit und Frieden.

 


Picture: © Fotolia.com / "Calcassa"
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.org am 12.10.2013.

 

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